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Deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne |
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DIE GRÖSSTE UNTERRICHTSSTUNDE DER WELT - VOR DEM BERLINER REICHSTAGSGEBÄUDE! 23. April 2008 vor dem Berliner Reichstagsgebäude: Acht Bundestagsabgeordnete drückten gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Hamburger Geschwister Scholl Gesamtschule die Schulbank. Zwei Lehrerinnen der Hamburger Schule unterrichteten die Schulklasse im Fach "gute Bildung für alle". Mit von der Partie waren auch die Staats- und Regierungschefs der G8 - wenn auch nur symbolisch in Form von überdimensionalen Pappköpfen. Nach "Schulschluss" stellten die Schülerinnen und Schüler in Anwesenheit von Presse, TV und Radio Fragen an die Politikerinnen und Politiker: Unter anderem wollten sie gerne wissen, was den Bundestagsabgeordneten selbst Bildung bedeutet, warum in armen Ländern Kinder mit Behinderung kaum die Möglichkeit haben, eine Schule zu besuchen und was konkret die Bundesregierung tut, damit das Ziel "Bildung für alle" erreicht wird. "Wir freuen uns, wenn bei uns die Schule ausfällt, und merken gar nicht, dass viele Kinder alles dafür tun würden, in die Schule gehen zu können", so die 16-jährge Emine, Schülerin des Geschwister-Scholl Gymnasiums.
Die Schulstunde - symbolträchtig vor dem Berliner Reichstagsgebäude abgehalten - war die zentrale Veranstaltungng zum Weltrekordversuch "größte Unterrichtsstunde der Welt". Bundesweit beteiligten sich über 150 Schulen mit mehr als 12 000 Schülerinnen und Schülern. In Chemnitz nahmen 1600 Jugendliche gleich an zwei Weltrekordversuchen teil: Zuerst stand die größte Unterrichtsstunde auf dem Stundenplan und im Anschluss wurde der weltgrößte Rap zu Goethe Gedichten unter dem Motto "Rap macht Schule" veranstaltet. Mit der Aktion "größte Unterrichtsstunde der Welt" erinnerte die Globale Bildungskampagne (Global Campaign for Education) an die Situation der Millionen Kinder und Erwachsenen, denen der Zugang zu Bildung verwehrt wird. Dabei hatten Staats- und Regierungschefs von 164 Ländern fast auf den Tag genau acht Jahre zuvor während des Weltbildungsforums in Dakar sechs Ziele zur Erreichung von "Bildung für alle" formuliert. Doch zu wenig wurde seither getan, um diese Ziele zu erriechen. Die Globale Bildungskampagne ist daher der Auffassung: Politikerinnen und Politiker müssen zurück in die Schule und "lernen" ihre Versprechen zu halten. Mindestens 7,5 Millionen Menschen weltweit waren dabei: Die Gesamtauszählung über die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist noch nicht abgeschlossen, doch erste Hochrechnungen zeigen: Rund um den Globus haben sich über 7,5 Millionen Menschen an der "größten Unterichtsstunde der Welt" beteiligt. Allein in Bangladesch waren mehr als 2.5 Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene an über 25000 Orten im ganzen Land dabei. In Kambodscha erhielt der König eine "Nachhilfestunde" zu "Bildung für alle" von Kindern und in Nairobi hielten 40 Schulen die Unterrichtsstunde gemeinsam unter freiem Himmel ab. Botschafterin der Globalen Bildungskampagne in diesem Jahr ist die international bekannte Pop Sängerin Shakira. In Washington diskutierte sie in einer gemeinsamen mit amerikanischen Studenten und Kongressabgeordneten über die Bedeuting der Bildungsförderung in armen Ländern. Zwei Tage zuvor am 21. April, sprach sie in einer Live-Schaltung mit dem britischen Premierminister Gordon Brown, dem Weltbankchef Robert Zoellick und mit Journalisten aus aller Welt über das Ziel "Bildung für alle". Was sonst noch rund um den Globus zum Weltrekordversuch passierte: Mehr Informationen über die Geschehnisse rund um den Globus zur "größten Unterrichtsstunde der Welt" können Sie hier erfahren sowie in den weiteren Informationen für Presse und Medien. Fotos von der "größten Unterrichtsstunde" aus allen Teilen der Welt können Sie hier anschauen.
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