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Deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne |
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Das Motto: Die weltgrößte Lobby-Aktion Berliner Schüler diskutieren mit Abgeordneten im Bundestags-Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (AwZ) die Bildungsproblematik in Entwicklungsländern
„Was können wir tun, damit Regierungen armer Länder stärker auf Bildung setzen?“ Schnell kam man dabei auf die Frage, wo Entwicklungspolitik am besten ansetzen sollte. Ungleiche Wirtschaftsstrukturen und die Auswirkungen des internationalen Handels waren Themen, die die Jugendlichen bewegten. Skeptisch zeigten sie sich angesichts der Möglichkeiten nationaler Politik unter den Bedingungen der Globalisierung. Was kann der Präsident eines Entwicklungslandes tun, wenn große Konzerne aus dem Norden die Rohstoffe seines Landes ausbeuten? Und was können wir im Norden dagegen tun?“, war die Frage eines Schülers. Im Rahmen der Aktionswoche „Bildung für alle“ der Globalen Bildungskampagne in Deutschland hatten die Schüler bereits im April mit Briefen an den Bundeskanzler auf die schlechte Bildungssituation vor allem in den Entwicklungsländern aufmerksam gemacht. Dabei wuchs das Verständnis für die Zwangslage, in der sich viele Kinder im Süden befinden. Zur Schule kann nur gehen, wer nicht arbeiten muss, um seine Familie zu ernähren. Wie sie zu diesem Problem der Kinderarbeit stünden, wollten die Gymnasiasten deshalb von den Abgeordneten wissen. Gleichzeitig äußerten einige Schüler den Wunsch, sich persönlich für eine gerechtere Welt zu engagieren, z.B. über einen Zivil- oder Sozialen Dienst im Ausland. |
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