Deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne

 

 

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Pressekonferenz zur Globalen Aktionswoche für Bildung mit Eveline Herfkens


Mitgebracht hatte der Potsdamer Englischkurs der Klasse 12 eine selbst gebastelte „Freundin“, die Figur eines afrikanischen Mädchens, was keine Chance auf eine gute und kostenlose Grundbildung hat. Weltweit gehen 60 Millionen Mädchen nicht zur Schule, und sind damit gegenüber ihren männlichen Altersgenossen immer noch im Nachteil. Hildegard Peters, Leiterin des Referats Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kindernothilfe, beleuchtete die besondere Situation der Mädchen in vielen Entwicklungsländern.

Jörn Kalinski, Leiter der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit von Oxfam Deutschland stellte die Ergebnisse des neuesten Berichts der Globalen Kampagne „Klassenziel verfehlt! – ein Zeugnis über den Beitrag der reichen Länder zur Erreichung weltweiter Grundschulbildung für alle bis zum Jahr 2015“ vor. Der als „Schulzeugnis“ gestaltete Bericht vergibt Noten an die Staats- und Regierungschefs der 22 Geberländer des OECD-Entwicklungsausschusses (Development Assistance Committee - DAC) für deren Leistungen zur Erreichung des Millennium-Entwicklungsziels 'Bildung für alle'. Der als Schulzeugnis gestaltete Bericht bewertet die Entwicklungspolitik für Grundbildung der 22 reichsten Länder anhand von fünf Kategorien und vergibt Gesamtnoten von 1-6. Klassenbester ist der norwegische Regierungschef Kjell Bondevik, gefolgt von seinem niederländischen Kollegen, Jan Peter Balkenende. Schweden, Irland und Großbritannien erhalten eine 2. Bundeskanzler Gerhard Schröder erhält die Note 4 und belegt mit Deutschland unter den 22 DAC-Staaten nur den 16. Platz.

„Zeugnisübergabe“ im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Am Nachmittag waren Vertreter der Kampagne ins Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung geladen, um mit dem Leiter des Weltbank-Referats Dr. Jürgen Zattler, über die Ergebnisse und Perspektiven im Hinblick auf das Millenniumsziel „Bildung für alle“ zu sprechen. Im Anschluss an das Gespräch nahm er den Zeugnisbericht „Klassenziel verfehlt!“ entgegen.

 

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