Deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne

 

 

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Kinder und Jugendliche aus Berlin und Potsdam zu Gast bei Bundestagsvizepräsidentin Dr. Susanne Kastner


Endlich war es soweit: Zum Höhepunkt der Aktionswoche für Bildung hatten sich am Donnerstag, den 28. April 94 Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Potsdam mit zahlreichen gebastelten „Freundinnen und Freunden“ vor dem Reichtagsgebäude eingefunden.

Nach einem gemeinsamen Foto der Schüler, der Bundestagsvizepräsidentin Dr. Susanne Kastner (SPD) und dem FDP-Abgeordneten Markus Löning zusammen mit den „Freunden“ aus Afrika, Asien und Lateinamerika lud die Bundestagsvizepräsidentin zu einer Diskussion über „Bildung für alle“ und die Rechte der Kinder in den Bundestag ein.

Dort ging es dann lebhaft ins Gespräch: Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 12 trugen ihre Anliegen vor und präsentierten ihre lebensgroßen Figuren aus Papier und bunten Stoffen der Präsidentin. Die Figuren symbolisierten die Kinder in vielen Entwicklungsländern, die keine Grundbildung erhalten. 100 Millionen Kinder sind das derzeit und die meisten von ihnen sind Mädchen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Unterricht zuvor besonders mit der Benachteiligung von Mädchen bei der Grundbildung beschäftigt und nach Ursachen dafür gefragt. Diese hatten sie in die Lebensgeschichten ihrer „Papierfreundinnen“ eingearbeitet, z.B. dass Mädchen häufig früh für die Hausarbeit beansprucht werden und sich um ältere und kranke Familienmitglieder kümmern müssen. In vielen Ländern ist außerdem der Unterricht kostenpflichtig, was viele Frauen aus ärmeren Schichten daran hindert, ihre Töchter zur Schule zu schicken, zumal sie meist selbst keine Bildung erhalten haben. Einige der gebastelten Geschöpfe trugen Namen realer Kinder, für die einige der Schulen eine Patenschaft übernommen haben.

 

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