Deutsche Sektion der Globalen Bildungskampagne |
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Aktuelles/Presse Präsident der Globalen Bildungskampagne für Friedensnobelpreis nominiert Berlin, 13.01.06 - In Anerkennung seiner Arbeit zur weltweiten Abschaffung von Kinderarbeit ist Kailash Satyarthi, Vorsitzender des Globalen Marsches gegen Kinderarbeit, für den diesjährigen Friedensnobelpreis nominiert worden. Laut Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden weltweit 246 Millionen Kinder als Kinderarbeiter ausgebeutet. Kailash Satyarthis engagiert sich seit über drei Jahrzehnten im Kampf gegen Kinderarbeit und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Kinderarbeit heute im Zentrum des internationalen Kampfes für Menschenrechte steht. So gründete er 1980 mit der South Asian Coalition on Child Servitude/ Bachpan Bachao Andolan (SACCS/ BBA) die erste indische Kinderrechtsorganisation. Vierzehn Jahre später, im Kampf gegen die Ausbeutung von Seit 1993 mobilisiert und organisiert Herr Satyarthi Protestmärsche mit tausenden ehemaligen und befreiten Kinderarbeitern, um auf die Ausbeutung von Kindern in der Öffentlichkeit aufmerksam zu machen. Der Globale Marsch gegen Kinderarbeit (Global March against Child Labour), wurde 1998 von ihm gegründet. Zu den wichtigsten Erfolgen des Globalen Marsches zählen die einstimmige Annahme der ILO Konvention 182 zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit (1999) und die World Cup Kampagne zur Fußball-WM 2002. Seit fünf Jahren ist Kailash Satyarthi auch Präsident der Globalen Bildungskampagne (GCE), einem internationalen Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bildungsgewerkschaften aus mehr als 150 Ländern. Die GCE wurde 1999 von Oxfam International, ActionAid, der Bildungsinternationale (Education International) und dem Globalen Marsch gegen Kinderarbeit gegründet und setzt sich für kostenlose, qualitativ gute Grundbildung für alle ein. |
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