Zwei Lebenswege

Zwei Schülerinnen der 8c der B. M. V.-Schule Essen haben in einer Geschichte die Lebenswege zweier Mädchen kontrastiert. Auf der einen Seite das Leben von Samira, die nicht zur Schule gehen kann und auf der anderen Seite, das Leben von Hellena, die die Möglichkeit bekommt, zur Schule zu gehen.
Samiras Tag beginnt immer morgens um vier Uhr, wenn sie zum Brunnen laufen muss, um Wasser zu holen. Anschließend muss sie der Mutter im Haushalt helfen und auf ihre kleinen Geschwister aufpassen. Manchmal, wenn sie im Bett liegt, träumt sie davon wie schön es wäre, in die Schule zu gehen. Sie will schon immer Lehrerin werden, weiß aber, dass ihre Eltern ihr einen Schulbesuch nicht finanzieren können und das macht sie sehr traurig.
Als Hellena dagegen eines Morgens erwacht, ist es kein Tag wie jeder andere, ihr Vater sagt ihr, dass sich ihr Leben nun zum Positiven verändern werde, denn heute ist ihr erster Schultag. Sie muss sich beeilen, zum Brunnen zu laufen, damit sie trotz Wasser holen pünktlich in die Schule kommt. Hellena weiß, dass es nicht selbstverständlich ist, in die Schule gehen zu dürfen, aber sie hatte Glück, denn sie hat einen der wenigen  Plätze in der neuen Dorfgrundschule ergattert. Ihr ist bewusst, dass für sie viel auf dem Spiel steht, denn mit einer guten Ausbildung kann sie später eine besser bezahlte Arbeit annehmen, in einem größeren Haus wohnen, ihre Kinder müssen nicht leiden und sie könnte selbst entscheiden wann sie heiraten will.

Ihr zwei, vielen Dank für eure schöne Geschichte, die gut aufzeigt, was mit Bildung Positives bewirkt werden kann!

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