Was wir fordern
Wir wollen, dass das Menschenrecht auf Bildung endlich Wirklichkeit wird, und zwar weltweit. Wir wollen, dass jedes Kind, jede Frau und jeder Mann Lesen und Schreiben lernt. Wir wollen gute Bildung für alle, kostenlos und in öffentlicher Verantwortung.
Damit dies kein Wunschdenken bleibt, ist entschlossenes politisches Handeln gefragt.
Deshalb fordern wir:
• Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen müssen ihr Versprechen halten und jedem Kind bis 2015 eine gebührenfreie und gute Grundbildung ermöglichen, so wie sie es im Jahr 2000 in der UN-Millenniumserklärung erklärt haben.
• Die Regierungen der armen Länder müssen Bildung zur Priorität machen und gute Regierungsführung garantieren. Dazu gehört eine Politik, die armen Menschen nützt, um sozialen Ausgleich bemüht ist und nachhaltiges Wachstum fördert.
• Die Geberländer des Nordens und die internationalen Finanzinstitutionen, IWF und Weltbank, müssen die notwendigen Gelder bereitstellen, um die „Bildung für alle“-Ziele zu finanzieren. Nach UNESCO-Angaben sind das rund 26 Milliarden US-Dollar.
• Die deutsche Bundesregierung muss 0,7 Prozent des deutschen Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufbringen und davon erheblich mehr für Bildung zur Verfügung stellen.
• Gute Bildung braucht qualifizierte Lehrkräfte mit Engagement. Schule muss auch als Arbeitsplatz attraktiv sein. Dazu gehören gute Arbeitsbedingungen und eine angemessene Bezahlung von Lehrerinnen und Lehrern.





